Die Tassimo Harmony Plus gehört zur neuesten Generation der Tassimo-Maschinen und ist seit Oktober 2026 im Handel erhältlich. Technisch gesehen ist das Modell vor allem eine anders gestaltete Finesse mit größerem Wassertank
Wie alle Tassimo-Modelle verwendet die Harmony Plus das „Intellibrew“-System, das anhand des Barcodes auf der Kapsel die Wassermenge, Brühtemperatur und Brühdauer automatisch bestimmt.
Neben dem normalen automatischen Brühvorgang besitzt die Maschine eine „IntensityBoost“-Funktion. Diese wird durch längeres Drücken der Bezugstaste aktiviert und soll den Kaffee bei gleicher Portionsgröße intensiver zubereiten. Außerdem lässt sich die Getränkemenge beim Bezug manuell beeinflussen, indem man die Zubereitung vorzeitig abbricht oder erneut startet.
Während Happy und Style auf diesen IntensityBoost verzichten, geht das Topmodell My Way 2 deutlich weiter: Bei ihr lassen sich neben der Kaffeestärke auch Getränkemenge und Temperatur sehr individuell einstellen und sogar abspeichern.
Tassimo-typischer Brühdruck
Die Harmony Plus nutzt wie alle Tassimo-Geräte einen Brühdruck von maximal 3,3 bar. Das ist für verschiedenste Heißgetränke wie etwa Caffè Crema mehr als genug. speziell für traditionellen Espresso aber zu wenig.
Die ganze Bedienung läuft über eine einzige Taste: Tippt man sie kurz an, startet die Getränkeausgabe vollautomatisch. Hält man sie hingegen einige Sekunden gedrückt, erfolgt an sich dieselbe Zubereitung, aber mit kräftigerem Aroma. Außer dieser Taste gibt es lediglich einzelne LED-Anzeigen, die den aktuellen Betriebszustand oder erforderliche Wartungsangaben signalisieren. Ein Display besitzt sie nicht.
Mit 0,85 Litern ist der abnehmbare Wassertank der Harmony Plus größer als bei den meisten Tassimo-Geräten aus. Während diese fast alle 0,7 Liter bieten, liegt nur die My Way 2 mit 1,3 Litern noch darüber.
3 verschiedene Auslaufhöhen
Je nach Getränk will man mal kleine, mal größere Tassen oder sogar hohe Gläser unter den Auslauf stellen. Dieser ist zwar selbst nicht verstellbar, aber das Tassenpodest lässt verstellen: Man kann es in zwei verschiedenen Höhen ins Gehäuse einstecken oder für besonders hohe Gefäße auch ganz entnehmen. Das gilt allerdings auch für die anderen aktuellen Tassimo-Modelle.
Technik
Bei der Harmony Plus sorgen erleichtern verschiedene LED-Signale die Wartung und Pflege. So weist die Maschine unter anderem auf Wassermangel hin, zeigt aber auch Entkalkungsbedarf oder bestimmte Störungen an.
Äußeres
Mit ihren Abmessungen fällt die Harmony Plus vergleichsweise kompakt aus. So ist sie etwa deutlich weniger tief als die Finesse, nur 31,8 statt 36,6 cm, allerdings ein wenig breiter.
Etwas irritierend ist die Modellbezeichnung „Plus“, denn zum Verkaufsstart gab es ausschließlich diese eine Harmony-Variante. Eine Version ohne „Plus“ war allerdings von vornherein vorgesehen. Der wichtigste Unterschied zwischen beiden Maschinen liegt im IntensityBoost: Die Harmony Plus verfügt über diese Funktion, um ein kräftigeres Aroma zu erzeugen. Dagegen fehlt der Harmony ohne „Plus“ dieser Boost.
Insgesamt kommt die Harmony Plus vor allem dann in Betracht, wenn man auf den IntensityBoost Wert legt, aber eine möglichst kurze Tassimo-Maschine sucht. ,