Die Philips Senseo Maestro ist der aktuelle Sieger in unserem Padmaschinen Vergleich. Sowohl bei der Ausstattung als auch der Bedienung liegt sie vorne.
Inhaltsübersicht
- 1 Getränkeauswahl, Stärkewahl und kleine Kaffeevariante
- 2 Bequemer Start, überdurchschnittliche Brühzeit
- 3 Die Maestro hat den größten Tank im Vergleich
- 4 Unter den Auslauf passen auch höhere Becher
- 5 Ziemlich kompakte Bauweise trotz guter Ausstattung
- 6 Reinigung und Entkalken
- 7 Die Maestro ist Sieger im Senseo-Vergleich
Getränkeauswahl, Stärkewahl und kleine Kaffeevariante
Gleich 3 einstellbare Portionsgrößen mit unterschiedlicher Stärke kann man bei der Maestro auswählen: Long Classic, Intense und Espresso. Eine so vielfältige Auswahl bietet sonst nur noch die Senseo Select. Die Auswahl der gewünschten Kaffeevariante nimmt man über einen verschiebbaren Intensitätsregler vor. Nachdem man ihn auf eine von drei Varianten eingestellt hat, drückt man wie gewohnt die 1- oder 2-Tassen-Taste zum Aufbrühen.
Für die kleinste Ausgabe nutzt die Senseo Maestro dabei eine „Intense Plus“ Brühlogik. Die Zubereitung ist dabei gegenüber den größeren Tassen auf einen mehrphasigen Ablauf ausgelegt, was die Vorbrühphase von klassischem Espresso imitiert. Aufgrund des viel niedrigeren Brühdrucks behält der Kaffee jedoch die für Caffè Créme typischen Eigenschaften. Man erhält mit Intense Plus eher eine etwas aromatischere Note.
Portionsgrößen speichern mit der Memo-Funktion
Für jede Stufe des Intensitätsreglers lässt sich die Kaffeemenge in einem Bereich von 25 ml bis 145 ml anpassen und speichern. Das ist ein großer Unterschied gegenüber Modellen wie der „Original„, bei der die Größen fest hinterlegt sind. Um diese Memo-Funktion zu nutzen, stellt man den Regler zunächst auf die gewünschte Stufe. Dann hält man die 1-Tassen-Taste 5 Sekunden gedrückt, bis die Anzeige in kurzen Abständen blinkt, und startet den Bezug. Sobald die gewünschte Menge erreicht ist, drückt man die 1-Tassen-Taste erneut. Danach gilt die neue Portionsgröße in dieser Stufe sowohl beim Einzelbezug als auch für zwei Tassen, dann entsprechend in doppelter Menge.
Bequemer Start, überdurchschnittliche Brühzeit
Um die Zubereitung zu starten, genügt jederzeit ein Druck auf die 1-Tasse- oder 2-Tassen-Taste. Es ist also nicht erforderlich, die Maschine vorher separat einzuschalten. Nach dem entsprechenden Tastendruck heizt die Maestro dann automatisch auf und startet anschließend den Brühvorgang. Diese Funktion unterscheidet die Maestro und andere neuere Senseo-Modelle von den älteren Baureihen. Während man insofern also gewissermaßen Zeit bei der Zubereitung gewinnt, liegt die 40-sekündige Brühdauer für eine Standardtasse bei der Maestro etwas über dem üblichen Wert von 30 Sekunden.
Die Maestro hat den größten Tank im Vergleich
Im Unterschied zu anderen Modellen gelingt es der Maestro, ein kompaktes Äußeres mit einem großen Wassertank zu kombinieren. Mit 1,2 Litern ist der Tank der größte in unserem Senseo-Vergleich – nur die Senseo Quadrante (Test) bietet eben soviel. Damit sind neun Tassen à 125 ml ohne Nachfüllen möglich, während die meisten anderen Modelle nur auf 5 bis 7 Tassen kommen.
Unter den Auslauf passen auch höhere Becher
Die Standardtasse Kaffee von 125 ml ist manchen zu klein. Wer größere Portionsmengen abspeichert, nutzt vielleicht eher auch einen Becher oder Pott für den Kaffee. Dafür ist dann entsprechend Platz unter dem Auslauf erforderlich. Bei der Maestro sind ganze 14,0 cm Höhe möglich, auch das ein Topwert im Vergleich. Zudem lässt sich der Auslauf in der Höhe verstellen und nach unten schieben. Das verhindert Spritzer bei einem zu großen Abstand, etwa zu einer niedrigen Espressotasse.
Ziemlich kompakte Bauweise trotz guter Ausstattung
Die technische Ausstattung und auch das Tankvolumen fallen bei der Maestro besonders groß aus. Dennoch gelingt es ihr, das in einem vergleichsweise kompakten Gehäuse unterzubringen. So liegt das Außenvolumen der Maestro über alle Ecken gerade einmal bei 15020 cm³, das ist der drittkleinste Wert im Vergleich. Demgegenüber misst die Senseo Original mit 22140 cm³ fast 50% mehr.
Das Gehäuse ist übrigens relativ nachhaltig gestaltet. So wurden 80% der Kunststoffe, die nicht mit den Lebensmitteln in Berührung kommen, recycelt.
Reinigung und Entkalken
Wie fast alle Maschinen für Senseo-Pads erleichtert auch die Maestro die Reinigung im Alltag durch einige spülmaschinenfeste Teile. Zudem besitzt sie eine kleine Entkalkungsanzeige. Sobald diese sich meldet, sollte man die Maschine entsprechend entkalken. Dieser Durchgang wird auch unabhängig von der Anzeige nach jeweils etwa drei Monaten empfohlen. Die Kalkentfernung macht es zum einen wahrscheinlicher, dass man das Gerät lange nutzen kann. Zum anderen lassen sich dadurch manchmal Probleme bei der Zubereitung vermeiden, die etwa Füllmenge und Temperatur betreffen können.
Die Maestro ist Sieger im Senseo-Vergleich
Mit ihrer sehr guten Ausstattung und der komfortablen Bedienung landet die Senseo Maestro in unserem Vergleich auf Platz 1. Gegenüber der zweitplatzierten Select unterscheidet sie sich vor allem durch ihren um 33% größeren Tank.
| Senseo Maestro: Daten und Bewertung | |
![]() | |
| Brühdruck | |
|---|---|
| 1 bar | 75,79 % |
| Brühtemperatur | |
| Ohne | 0,00 % |
| Kaffeegrößen (ohne Doppelbezug) | |
| 3 | 100,00 % |
| Davon programmierbare Größenspeicher | |
| 3 | 100,00 % |
| Bedienelemente (nicht bewertet) | |
| Tasten für 1/2 Tassen, Schieberegler für Tassengröße | 100,00 % |
| Höhenstufen für Auslauf/Podest | |
| 2 | 100,00 % |
| Tankvolumen | |
| 1,2 l | 100,00 % |
| Warnhinweise in Bezug auf | |
| Entkalkung | 100,00 % |
| Gewicht | |
| 2,43 kg | 69,96 % |
| Abmessungen (Außenvolumen) | |
| 17,0 x 28,5 x 31,0 cm | 99,07 % |
| Leistung | |
| 1450 W | 100,00 % |





